Freude am Lernen - zwischen Elbe und Weser
suchen

Dritter Elternbrief 2011

... Vorzeichen

Der Verlauf des Sommers verheißt uns rein statistisch gesehen einen goldigen, sonnigen Herbst – irgendwann müssen die Sonnentag ja kommen! Auf gar keinen Fall sollten wir die verregneten Tage als schlechtes Vorzeichen sehen ...

"Wilhelm der Eroberer, König der Normannen, landete 1066 mit seinem Heer an der englischen Küste. Als er von seinem Schiff an Land sprang, geriet er ins Stolpern und stürzte zu Boden. Ein schlechtes Vorzeichen? Sein Gefolge war wie die meisten Menschen in dieser Zeit sehr abergläubisch. Doch Wilhelm rettete die Situation, indem er am Boden knien blieb, mit beiden Händen beherzt in den Sand griff und ausrief: "So ergreife ich dich denn, Land der Angeln und Sachsen." Elf Jahre später hatte er ganz England erobert."

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr und würde mich über zwei Dinge freuen: Ihren Besuch auf unserer Seite in facebook und darüber, dass Sie mich anrufen, wenn Sie irgend­welche Fragen haben, von denen Sie glauben, ich könnte etwas zur Beantwortung beitragen.

Herzliche Grüße
Dr. Lisa Aberle  

  

Zweiter Elternbrief 2011 

Zweitschnellster sein reicht doch!

Für manche von uns hielt die erste Jahreshälfte ein Früh­lingsmärchen mit der Hochzeit eines echten Prinzen bereit. Nun geht der Ernst des Lebens wieder weiter, der dieses Jahr glücklicherweise nicht ganz so lange anhält, wie sonst. In schon zweieinhalb Monaten sind Som­merferien. Vor kurzem habe ich eine Geschichte aufgeschnappt, die eigentlich nichts zu bedeuten hat. Ich fand sie nur erfrischend komisch. Hier also ist sie:

“Zwei Geschäftsleute sind auf Safari. Plötzlich hören sie Trommeln aus der Ferne. Der eingeborene Führer schreit: “Ein Löwe kommt in unsere Richtung!”, und verschwindet im Dickicht. Der eine der beiden Geschäftsleute setzt sich hin und zieht sich Laufschuhe an. “Was machen Sie da?”, fragt ihn der andere. “Sie können doch nicht schneller laufen als ein Löwe.” – “Das ist auch gar nicht nötig”, entgegnet der erste, “ich muss nur schneller laufen als Sie.”

 

Erster Elternbrief 2011 

Prioritäten setzen 

Viele von Ihnen erinnern sich sicherlich an so manche guten Vorsätze, die man sich zum Jahresbeginn gefasst hat - vermutlich können nicht alle Ziele für das Jahr 2011 gleichzeitig in Angriff genommen werden und man muss Prioritäten setzen ... so wie der Löwe es hätte tun sollen, von dem die nachfolgende Geschichte handelt:

 Ein Löwe ging auf die Jagd. Da überraschte er einen Hasen im Schlaf. Als er ihn gerade verschlingen wollte, lief ein Reh an ihm vorbei. "Was gebe ich mich hier mit dem Hasen ab?", dachte der Löwe und jagte dem Reh nach. Doch das Reh war schnell, der Löwe musste seine ganzen Kräfte aufbieten, um hinter ihm herzukommen. Da entdeckte der Löwe einen Hirsch. Sofort ließ er von dem Reh ab, das sofort im dichten Wald verschwand, und verfolgte den Hirschen. Der Hirsch war jedoch zu schnell für den abgehetzten Löwen. Er lief ihm davon. Da dachte der Löwe wieder an seinen Hasen und kehrte an die Stelle zurück, wo er ihn hatte schlafen sehen. Doch der Hase war verschwunden. So blieb dem Löwen keine Beute mehr.